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Schon als Kind faszinierten mich die Kristallformen der Mineralien mehr als ihre Farben, und ich hatte mein erstes Erlebnis mit den Kristallen als Achtjähriger mit einem wunderbar geformten Granat, den ich im Sommer 1972 in Südtirol selbst gefunden hatte. Ein Freund klärte mich über diesen seltsamen Fund auf und gab mir ein Buch (Dr. J.Ladurner/Dr. F. Purtscheller: Mein kleines Mineralienbuch, Pinguin Verlag, Innsbruck 1968), das eine neue Leidenschaft in mir erweckte: das Mineraliensammeln. Ich lernte aus dem Büchlein, dass alle Steine aus Mineralien bestehen, mindestens aus einem, meistens jedoch aus mehreren, die in der Regel klein und unauffällig bleiben und nur sehr selten schön, groß und auffällig in Form und Farbe werden können, so wie eben der von mir gefundene Granat. Ich lernte weiter, dass Mineralien tatsächlich wachsen, mit einem kleinen Keim beginnen und dann im Laufe vieler Jahre immer größer werden, und sich dabei an einen wunderbaren Bauplan halten, der exakte und regelmäßige Formen entstehen lässt. Diese Formen, so erfuhr ich, werden dann Kristalle genannt, von denen es nur sieben Gruppen auf der ganzen Welt gibt. Die Steinheilkunde kam erst später hinzu. Ein Freund empfahl mir im Herbst 1985, als ich an immer wiederkehrenden Stirn- und Nebenhöhlenentzündungen litt, meinen ersten "Heilstein". "Kleb’ dir mit Pflaster über Nacht einen Smaragd auf die Stirn", sagte er, "und du wirst sehen, das hilft!" – Smaragde hatte ich natürlich in meiner Sammlung, und trotz einer gewissen Skepsis befolgte ich seinen Rat. Mit Erfolg! Innerhalb von drei bis vier Tagen war nicht nur die akute Erkrankung, sondern die gesamte Krankheitsserie beendet. Dieses Erlebnis weckte sowohl ungläubige Zweifel, als auch Neugier in mir. Das Interesse an der Steinheilkunde entbrannte. In den darauffolgenden Jahren betrieb ich intensive steinheilkundliche Studien, die 1988 in der Gründung der "Forschungsgruppe Steinheilkunde Stuttgart" gipfelten. Das Ziel dieser Gruppe war es, die Wirkungsweise von Steinen unabhängig von jeglichem esoterisch-philosophischem Überbau auf empirisch-wissenschaftlicher Grundlage zu erforschen. Alle Gruppenmitglieder trugen den jeweiligen Test-Stein über einen vereinbarten Zeitraum und dokumentierten – zunächst formlos, später mithilfe von Fragebögen – alle beobachteten Erscheinungen. Die Auswertung dieser Dokumentationen ergab ganz deutliche Übereinstimmungen im persönlichen Erleben und den in der Testzeit aufgetretenen Phänomenen. Auf diese Weise konnte in wenigen Jahren nicht nur die Wirkung vieler Heilsteine genau ermittelt werden, es zeigte sich darüber hinaus, dass diese Wirkung nicht zufällig ist! Es offenbarten sich uns vier verschiedene Grundprinzipien, die der Heilwirkung von Steinen zugrunde liegen: Die speziellen Eigenschaften der Mineralfarbe, der im Stein enthaltenen Mineralstoffe, der Charakteristik seiner Entstehungsweise sowie seiner Kristallstruktur. Für jede dieser vier Eigenschaften finden sich Entsprechungen in der menschlichen Natur, so dass anhand dieser Prinzipien für einen bestimmten Menschen in einer bestimmten Situation bei einem bestimmten Problem oder einer bestimmten Krankheit genau der passende Heilstein ermittelt werden kann.
Die Kristallstrukturen Da waren sie nun wieder – die Kristallstrukturen! Ein selbst bei den Heilwirkungen dominierendes Merkmal der Mineralien, wie sich schon bald herausstellte. Zwar bestimmen Farbe und Mineralstoffe eines Heilsteins, wie und wo er wirkt, d.h. bei welchen Störungen, Blockaden, Krankheiten und seelischen Beschwerden er hilft – die Kristallstruktur jedoch bestimmt, bei wem er überhaupt wirken kann! Es zeigte sich, dass die innere Ordnung eines Minerals, das sogenannte Kristallgitter mit bestimmten Ordnungssystemen, Verhaltensmustern und Charakterzügen des Menschen in Resonanz steht. Heilsteine werden nur dann auf allen Ebenen wirksam, wenn hier eine gewisse Übereinstimmung existiert. Die Kristallstruktur bezieht sich also nicht auf ein bestimmtes Leiden, sondern auf den ganzen Menschen, wie er sich in seinem persönlichen Lebensstil offenbart. Dadurch wurde ein großes Problem gelöst, welches wohl jeder Praktiker der Steinheilkunde kennt: Beachten wir die Entsprechung der Kristallstruktur mit den verschiedenen Ausprägungen unserer menschlichen Natur nämlich nicht, werden sich immer wieder unerwartete Wirkungsausfälle einstellen. Das bedeutet, dass Heilsteine trotz eindeutiger Indikation (im Blick auf die vorliegenden Symptome) ihre typische Wirkung in bestimmten Fällen nicht zeigen. So lässt z.B. Heliotrop (das "Echinacin" unter den Steinen) beginnende Erkältungen in der Regel im Nu abklingen – in manchen Fällen blieb jedoch jede Wirkung aus! Oder das Beispiel Bernstein: Ein hervorragender Heilstein bei Magenbeschwerden, jedoch nur in ca. 60 – 70% der Fälle. Diese Wirkungsausfälle machten die steinheilkundlichen Anwendungen früher sehr zufallsabhängig und unsicher – was seriöse Naturheilverfahren jedoch nicht sein dürfen!
Doch was hat es nun mit dieser Beziehung von Kristall und Mensch auf sich? Um dies zu ergründen, müssen wir zunächst einen Blick auf die kristalline Beschaffenheit der Mineralien und Edelsteine werfen. Diese bilden mitunter regelmäßige, durch naturgewachsene Flächen und Kanten begrenzte Formen aus, die sog. "Kristalle". Ein bekanntes Beispiel ist hier der Bergkristall mit seinem stets sechsseitigen, von einer Spitze gekrönten Prisma. Aber auch die rundlich wirkenden, aus zwölf Rautenflächen bestehenden Formen der Granate oder die perfekten Würfel des Pyrits sind solche Kristalle. Auffällig ist dabei, dass bestimmte Mineralien immer nur ganz bestimmte Formen aufweisen und von dieser Regel fast nie abweichen. Dies hängt mit der inneren Anordnung ihrer Atome und Moleküle zusammen. Größenverhältnisse und Bindungswinkel bestimmen die Lage der einzelnen Teilchen, die im Mineral oder Edelstein regelmäßige dreidimensionale Strukturen, die sog. "Kristallgitter" bilden. Diese Gitter sind lückenlos aus identischen geometrischen Formen zusammengesetzt. Diese Kristallsysteme zeigen eine Art "Veranlagung" des Minerals, ein Grundmuster im wahrsten Sinne des Wortes. Das Kristallsystem ist für ein Mineral charakteristischer, als seine Farbe. Während letztere in den meisten Fällen variieren kann, ist die innere Struktur für fast alle Mineralien eindeutig festgelegt. Und bei günstigen Wachstumsbedingungen führt diese Struktur schließlich zur sichtbaren, regelmäßigen Form des Kristalls.
Die Lebensstrukturen Da alle kristalline Materie, nicht nur Mineralien, sondern auch organische Kristalle wie z.B. Zucker (werfen Sie einmal einen genauen Blick auf Ihren Kandiszucker und Sie werden das Parallelogramm entdecken) diesen Gesetzmäßigkeiten folgt, bleiben auch wir Menschen hiervon nicht unberührt. Allerdings finden wir die Kristallstrukturen bei uns nicht direkt in körperlichen Strukturen, sondern in "Lebensstrukturen" widergespiegelt, bestimmten Lebensthemen, die für uns eine besondere Wichtigkeit besitzen, wenn wir mit dieser Kristallstruktur in Resonanz sind. Eines soll an dieser Stelle jedoch gleich vorausgeschickt werden: Die "eine" Lebensstruktur, die ein ganzes Menschenleben hindurch unverändert bleibt, gibt es nicht bzw. nur relativ selten. Wir Menschen sind sehr wandlungsfähig und verändern uns entsprechend unserer Ziele bzw. entsprechend der Umstände unserer Umwelt. Dabei sind wir grundsätzlich bestrebt, unseren eigenen inneren Zielen treu zu bleiben, und sie – unterstützt oder gebremst durch die Umgebung – zu verwirklichen. Natürlich geben sich Erfolge und Misserfolge hier regelmäßig die Hand. In unserem Bestreben, aus diesen Erfahrungen zu lernen, um zukünftig bessere Erfolge und weniger Misserfolge zu verzeichnen, entwickeln wir nun grundlegende Lebensstrategien, d.h. Verhaltensmuster und Strukturen, die uns erfolgversprechend erscheinen. So kann das Fazit einer Zeit, in der wir durch Chaos und Verwirrung gingen, darin bestehen, dass Ordnung und Regelmäßigkeit von nun an die wichtigste Grundlage für ein glückliches, geistig gesundes Leben darstellen. Wir werden in der Folge daher bestrebt sein, uns ein sicheres Heim, eine sichere berufliche Position und einen beständigen Lebensrhythmus zu erschaffen – auch wenn wir dafür vielleicht etwas von unserer Flexibilität, Spontaneität und Freiheit opfern müssen. Auf diese Weise hält – mehr oder weniger bewusst – eine neue Struktur Einzug in unser Leben: Standpunkt, Lebensstil und Betrachtungen wandeln sich, alles nimmt eine "neue Form" an. Wir werden – um es in der Terminologie der Steinheilkunde auszudrücken – "kubisch". Auf diese Weise entsteht nun zu allen kubischen Mineralien eine besondere Beziehung, diese Mineralien werden zu besonders wirksamen Heilsteinen für uns. Der bekannte Edelsteinberater und frühere Vorstand des Steinheilkunde e.V. Walter von Holst formulierte einmal den treffenden Vergleich mit der Formatierung eines Datenträgers, der nur gelesen werden kann, wenn der betreffende Rechner genau diese Formatierung verarbeiten kann. Offenbar können wir bestimmte Heilsteine ebenfalls dann am besten "lesen", wenn ihre "Formatierung" der unseren entspricht. Es wird jedoch nicht nur der Umgang mit Heilsteinen hiervon bestimmt – wie sich inzwischen erwiesen hat, "verkörpern" Kristalle (im wahrsten Sinne des Wortes) universelle Grundprinzipien, die weit über die Steinheilkunde hinaus wirksam und anwendbar sind. Diese Grundprinzipien oder Lebensthemen möchte ich daher zunächst einmal vorstellen:
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Kubisch: Ordnung und Sicherheit In unserem Denken und Handeln sind wir tagein, tagaus bestrebt, Ordnung zu schaffen. Wenn wir versuchen, ein Erlebnis, einen Gegenstand oder eine Information zu verstehen, beginnen wir, Wahrnehmungen und Gedanken zu ordnen, in Zusammenhang zu bringen und zu einem Ganzen zu verbinden. Dies tun wir so lange, bis wir die jeweilige Angelegenheit "begreifen" können. Und so lange uns dies nicht gelingt, haben wir keine Ruhe. Lernen ist ein Ordnungsprozess! Je schneller wir Dinge "einordnen", "zuordnen" und "unterscheiden" können, desto leichter fällt uns das Lernen. Und wann immer wir etwas lernen, haben wir mehr Ordnung in unserem Leben gewonnen. Eine jede Fähigkeit besteht aus einer Ordnung einzelner Aktionen, jedes Produkt, das wir erschaffen aus einer Ordnung von Teilen oder Handlungen, jede Idee aus einer Ordnung einzelner Elemente. Wo Durcheinander existiert, bringen wir es "in Ordnung" und nicht zuletzt möchten wir eigentlich alle "in Ordnung sein" ... "Ordnung ist das halbe Leben" sagt das Sprichwort völlig zurecht. Das "halbe Leben"! – Denn wo Ordnung zum "ganzen Leben" wird, geht das Spielerische, die Freiheit, Flexibilität und Lebendigkeit verloren. Der "Ordnungsfimmel" kann die Folge sein, ebenso der gewaltsam durchgesetzte Wille, die Verhaftung an bestimmte Verhaltensmuster und das Festhalten an der vergangenen schönen Zeit sowie der freudlose Lebenskampf mit endlosen Durchhalteparolen. Ein Übermaß an Ordnung macht eng, steif, verbohrt und dogmatisch, die perfekte Regelmäßigkeit macht das Leben auf Dauer langweilig sowie arm an Wundern und Überraschungen. Hier können kubische Heilsteine helfen, derart festgefahrene Zustände zu lösen und die positiven Seiten dieser Lebensstruktur zu entwickeln: Lernfähigkeit und einen Sinn für "höhere Ordnungen" (Fluorit), Großmut und Wohlwollen (Lapislazuli), Fähigkeit zur Veränderung und geistiges Da-Sein (Schalenblende) sowie Selbstannahme und besseres Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und Grenzen (Granat). Und das Ziel all dessen? – Eine Ordnung, die Sicherheit gibt im Leben, ohne Freiheit und Kreativität unnötig zu begrenzen!
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Hexagonal: Zielstrebigkeit Jeder Mensch strebt danach, gesetzte Ziele zu erreichen. Ob es sich dabei um "große Ziele" wie die eigene Karriere, eine glückliche Beziehung, die Errettung der Welt und die Erleuchtung oder eher um "kleine" handelt, wie den Autoschlüssel wiederzufinden, einen Berggipfel zu besteigen oder in der kommenden Nacht nicht alleine zu schlafen. Eines ist all diesen Zielen gemeinsam: Ein Ziel zu haben motiviert, aktiviert und gibt dem Leben (zumindest im Moment) einen Sinn – am Erreichen des Ziels gehindert zu werden, macht dagegen übellaunig, aggressiv oder bei scheinbar unüberwindbaren Hindernissen auch depressiv. Ein Leben völlig ohne Ziele gibt es daher nicht. Die Art und Weise dagegen, wie wir unsere Ziele erreichen, kann sehr unterschiedlich sein. Manche verwirklichen ihre Ziele in einer Art "gelassenem Spaziergang", andere durch "zufälliges Darüberstolpern" und wieder andere durch Fleiß, Ehrgeiz, Effizienz und kompromisslose Zielstrebigkeit. Letztere leben einen sogenannten "hexagonalen" Lebensstil. Hier ist das Ziel ein und alles im Leben. Alles wird auf das aktuelle Ziel ausgerichtet und diesem untergeordnet. Das Ziel ist oft hoch gesteckt und soll zügig erreicht werden. Daher wird jeder "Hemmschuh", alles was uns bremst, sehr kraftraubend erlebt, Ablenkungen sind unerwünscht und anderweitige Bedürfnisse wie Essen, Schlafen etc. werden leicht vernachlässigt. Aus Zielstrebigkeit kann so Fanatismus entstehen, aus Geradlinigkeit Scheuklappenmentalität, aus Effizienz Ungeduld. Zu hoch gesteckte Ziele führen darüber hinaus oft zu Mutlosigkeit oder Zweifeln am eigenen Leistungsvermögen, Erschöpfung oder dauernder Unzufriedenheit – und das Erreichen des Ziels stürzt mitunter in eine Leere und Orientierungskrise – bis endlich ein neues gefunden ist. "Der Weg ist das Ziel" sagt das Sprichwort, doch genau diese Weisheit wird ignoriert. Man vergisst, dass das Leben selbst schon "unterwegs" stattfindet und verschiebt es gerne in eine unbekannte Zukunft: "Wenn ich dies und das erreicht habe, dann lasse ich es mir gutgehn!" (Sofern mir dann nicht gerade wieder etwas Neues einfällt ...) Hier verhelfen hexagonale Heilsteine zu mehr Gelassenheit (Aquamarin), Selbstannahme (Covellin), Minderung des Anspruchsdenkens und der Aufdringlichkeit (Morganit), Freiraum (Sugilith), Erholung (Apatit) und Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse (Beryll). Dadurch kommt zur Orientierung auf das Ziel auch die Freude am Unterwegssein …
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Trigonal: Einfachheit Wer wünscht sich nicht mitunter ein einfacheres Leben? Weniger Komplikationen, weniger Aufwand, ein leichteres Gelingen aller notwendigen Verrichtungen! Ruhe, Zeit, Erholung, sinnliche Genüsse ... Einfach einmal abschalten und die Welt Welt sein lassen. Dieser Rückzug ist oft notwendig, um neue Kraft zu schöpfen, sich einmal "gehen zu lassen", einen gesunden Egoismus zu pflegen. Wenn wir nicht gut zu uns selbst sind, wie können wir es dann gegenüber anderen sein? Insofern hat ein jeder Mensch das Recht auf seine "private Insel", eine Sphäre, in der er tun und lassen kann, was er will. "My home is my castle" sagt das englische Sprichwort ("mein Zuhause ist meine Burg"). Ein einfaches Leben nach der Devise "minimaler Aufwand – maximaler Erfolg" hat viele Vorzüge: Es spart die eigenen Kräfte, da man sich nicht von Ehrgeiz, Erfolg und anderen Verlockungen verführen lässt, es schützt vor Konflikten, die man lieber von vorneherein vermeidet (der Weg des geringsten Widerstandes), als sie im nachhinein zu konfrontieren, und es macht pragmatisch und geschickt: Man findet ohne großes Nachdenken meist sehr schnell einfache, realisierbare Lösungen. Schließlich werden die meisten Erfindungen aus Faulheit erschaffen, schlicht aus dem Gedanken heraus, wie etwas einfacher gehen könnte. Ein einfaches, bequemes Leben kann jedoch auch träge und unbeweglich machen und genau darin liegt die Gefahr: Trägheit kann verschlossen, mißtrauisch, konfliktscheu oder gar gleichgültig machen. Was kümmern uns die Probleme anderer Leute, was kümmert uns die Welt? Wir nörgeln zwar gerne an allem herum, was uns nicht passt, doch solange unser eigenes "kleines Leben" so bleibt, wie es ist, besteht kein Handlungsbedarf, kein Drang nach Verbesserung. Trigonale Heilsteine können hier nun helfen, negative Erscheinungen dieses Lebensstils zu wandeln und die positiven Seiten hervorzuheben. Sie vermitteln Offenheit, Toleranz (blauer Turmalin), Vertrauen (Chrysopras), Konfliktfähigkeit (Amethyst), helfen "abzuschalten" und klare Gedanken zu fassen (Saphir) oder bringen Klarheit und Stärke (Bergkristall). Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn unser Leben von innen heraus einfacher wird, denn nicht umsonst sagt das Sprichwort: "In der Einfachheit liegt die Wahrheit!"
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Tetragonal: Forschergeist Etwas Neues zu entdecken, ist spannend, interessant und mitunter aufregend, Unbekanntes zu erforschen eine Herausforderung, die trotz Gefahren magisch anziehen kann. Etwas "Neugier" steckt in jedem Menschen, wie sich an spontanen Ansammlungen von Schaulustigen erkennen läßt, sobald etwas außergewöhnliches geschieht. Wer das Neue und Unbekannte liebt, vermeidet Wiederholungen und gestaltet jeden Tag anders. Alte Konzepte werden blitzartig durch neue ersetzt und man strebt ständig nach Verbesserung. Darin liegt die Chance zu einer enormen Entwicklungsfähigkeit, die von Außenstehenden jedoch oft als Unberechenbarkeit empfunden wird. Das liegt vor allem daran, daß wir bei einem solchen "tetragonalen" Lebensstil oft sehr spontan und aus dem Gefühl heraus handeln (um einer neuen Situation gerecht zu werden), dieses Handeln im Nachhinein jedoch sofort rational erklären können. Unser ausgeprägt rational-logisches Denken vermittelt der Umwelt den Anschein einer besonneneren Lebensweise und macht unsere spontanen Kehrtwendungen umso überraschender. Mitunter setzen wir diese Veränderlichkeit auch gezielt ein: Durch Kleidung, Haltung und Auftreten können wir uns sehr verschieden darstellen und es fällt uns meist leicht, einen ganz bestimmten Eindruck zu vermitteln. Gefühle, Stimmungen, Schlafmangel und selbst körperliche Schmerzen überspielen wir gekonnt. Doch gerade darin liegt der Keim für eine gewisse "Unehrlichkeit" und undurchdringliche Fassaden, da wir oft verbergen möchten, wie es uns wirklich geht. Zwar kann das Hüten der eigenen Geheimnisse auch ein Schutz sein, doch die beständige kontrollierte Selbstdarstellung macht einsam, zudem droht die Gefahr umso heftigerer Ausbrüche, wenn uns die Kontrolle doch einmal entgleitet. Tetragonale Heilsteine können in einer solchen Situation helfen, uns zu öffnen und das Risiko zu wagen, uns so zu zeigen, wie wir sind (Vesuvian). Wird insbesondere die Angst vor einem »Gesichtsverlust« überwunden, können wir unsere Gefühle, Spontaneität und Neugier wahrhaftig zeigen und ausleben (Apophyllit). Außerdem wird es uns in unglücklichen und verzweifelten Momenten möglich, uns mitzuteilen und um Hilfe zu bitten (Zirkon). Andererseits wird auch der typisch "tetragonale" Fehler korrigiert, Dinge so schnell zu verändern, dass sie "verschlimmbessert" werden bzw. bestimmte Fehler immer wieder zu wiederholen, da wir unsere Erfahrungen nicht genügend auswerten, um daraus zu lernen (Chalkopyrit). Wir haben dann die Möglichkeit, unsere enormen Entwicklungschancen zu nutzen, ohne zu vereinsamen oder andere zu überfordern.
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Rhombisch: Einfühlungsvermögen und Gemeinschaftssinn Eine gute Gemeinschaft, Zusammensein mit Freunden und Weggefährten, Austausch und gegenseitige Unterstützung sind wesentliche Elemente in einem erfüllten Leben. Im Grunde wünschen wir uns das alle, doch wieviel sind wir bereit, dafür zu tun? Wie wichtig ist es uns tatsächlich, die Verbindung zu anderen zu halten, aktiv einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten? Wenn wir einen "rhombischen" Lebensstil pflegen, ist ein solcher Beitrag selbstverständlich für uns. Einfühlsam und mitunter aufopfernd setzen wir uns ein, sind als gute Gastgeber oder treue Mitarbeiter bekannt, stets mit einem guten Gespür dafür, was im Moment erforderlich ist. Dabei stellen wir in der Regel wenig eigene Ansprüche. Es geht uns gut, wenn es allen anderen gut geht, und wir engagieren uns selbst als Aushilfskräfte bei einem Projekt so, als wäre es unser eigenes. Doch gerade das "eigene Leben" kommt uns deshalb mitunter abhanden. Wir erfüllen ganz selbstverständlich die Ansprüche unserer Eltern, Partner, Kinder, Freunde, Vorgesetzten und Kollegen und versuchen es jedem recht zu machen; doch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind mitunter längst vergessen. – Bis sie uns eines Tages wieder bewusst werden und wir plötzlich erwachen, um festzustellen, dass wir unser eigenes Leben versäumt haben und die Jahre hindurch völlig fremdbestimmt waren. Dieser Moment des Erwachens ist oftmals auch der Moment eines Ausbruchs oder Einbruchs. Ein plötzlicher Ausbruch aus dem bisherigen Spiel – die Kündigung des Jobs, der Bruch mit der Beziehung, eine gravierende Veränderung der Lebensumstände – oder ein seelischer Einbruch (wenn wir zur notwendigen Veränderung nicht bereit sind): Niedergeschlagenheit, Ängste, Zweifel, körperliche Krankheiten, Hadern mit den Umständen, Depression. Gleichzeitig ist dieser Moment jedoch die Chance zur Verbesserung, wenn wir nicht fliehen oder versuchen, Verlorenes festzuhalten, sondern nun bewusst und offen unsere eigenen Interessen vertreten. Rhombische Heilsteine können uns darin unterstützen, unsere eigene Selbstverwirklichung anzustreben (Peridot). Doch ist es wichtig, dabei nicht ins Gegenextrem der Rücksichtslosigkeit zu verfallen, sondern nach wie vor einfühlend und hilfsbereit gegenüber anderen zu bleiben (Topas). Dies ist dann der optimale »rhombische« Zustand: Die persönliche Selbstverwirklichung im Einklang mit dem Wohl der Gemeinschaft (Prehnit), ein gleichwertiger Austausch in einem Spiel, bei dem alle gewinnen und glücklich sein können.
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Monoklin: Ständige Veränderung "Alles verändert sich, nichts bleibt beständig – und dies ist das einzige, was beständig bleibt!" Leben ist Veränderung, ständiger Wandel, Weiterentwicklung, Fortschritt. Alles was sich nicht mehr wandelt, erstarrt und stirbt. Insofern betrifft die beständige Veränderung jedes Wesen, doch scheint die Dramatik des Wandels sehr verschieden zu sein. Manche werden von sanften Wellen weitergetragen, andere haben mit hohen Brechern und Sturzfluten zu kämpfen. Im "monoklinen" Leben treten immer wieder gravierende Veränderungen auf. So sehr, dass jegliche Kalkulation der Zukunft unmöglich wird. "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!" ist der passende Spruch hierzu. Für unseren Verstand, der bestrebt ist, die Zukunft zu planen und vorzubereiten, ist dies ein mitunter unerträglicher Zustand. Eine Rechnung mit zu vielen Unbekannten wird unlösbar und so ist es uns oftmals unmöglich, wichtige Entscheidungen zu treffen. Wie sollen wir uns auch heute auf etwas festlegen, wenn wir dank der ständigen unvorhersehbaren Veränderungen doch gar nicht wissen können, was morgen sein wird? Diese Zwickmühle verdammt oft zu Tatenlosigkeit. Entscheidungsschwierigkeiten und Ängste sind unsere größten Probleme. Daraus resultiert oft ein Schutz- und Abgrenzungsbedürfnis, welches den Konflikt jedoch nicht löst. Hier können monokline Heilsteine helfen, die Unberechenbarkeit der Situation ohne Widerstand und Ängste zu akzeptieren, aufgeschlossen zu bleiben (Kunzit) und uns dem Auf und Ab im Leben vertrauensvoll hinzugeben (Malachit). Das Herumprobieren und Umhertingeln zwischen zahllosen Möglichkeiten weicht der Konzentration auf die wirklich wichtigen Dinge unseres Lebens (Jade). Dabei werden auch Entscheidungsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen ausgeglichen (Chrysokoll) und der Verstand schaltet von seiner Skepsis und seinen Zweifeln auf ein offenes, erwartungsfreudiges Beobachten um (Goldorthoklas). Und siehe da: Plötzlich gibt es viele Hinweise, Empfindungen und Gefühlsregungen, die durchaus Zukünftiges ankündigen, jedoch im verkrampften Versuch, etwas gegen den Wandel zu unternehmen, stets übersehen und überhört wurden! Es entwickelt sich die Intuition, welche nicht das Ergebnis der Logik, sondern ein Vertrauen auf den ersten inneren Impuls ist (Azurit). Selbst wenn das Auf und Ab des Lebens dadurch nicht gemildert wird, verliert es doch seinen Schrecken. Es wird zum Abenteuer, zur positiven Herausforderung, die uns weiterbringt. – Wir verlieren die Angst vor den Wellen und lernen, mit ihnen zu schwimmen ...
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Triklin: Schicksal und Daseinssinn Die Frage nach dem "Warum?", dem Sinn unseres Daseins oder dem Grund bestimmter Ereignisse stellt sich spätestens immer dann, wenn wir von Schicksalsschlägen getroffen werden. Glückliche Schicksalswendungen nehmen wir in der Regel fast selbstverständlich hin, unglückliche, traurige Ereignisse, Verluste, schmerzvolle Erfahrungen machen uns dagegen betroffen und werfen die Frage auf, ob es wohl höhere Mächte, Götter, die Vorsehung oder das Schicksal gibt, welche ihr Spiel mit uns treiben. Ein Spiel, das uns im Moment des Geschehens oft willkürlich, grausam oder ungerecht erscheint, und das mitunter eine negative Einstellung dem Leben gegenüber zur Folge haben kann: Furcht, ungünstige Vorahnungen, mangelndes Selbstbewusstsein, Misstrauen, Resignation, Verbitterung und Groll. Blicken wir jedoch wesentlich später auf dasselbe Geschehen zurück, entschlüsselt sich das scheinbar unerklärliche, negative Ereignis oft als selbstverursacht, hilfreich oder förderlich. Selbstverursacht, weil wir aus der Distanz erkennen, welche eigenen Taten uns damals in eine bestimmte Situation brachten; hilfreich, weil wir plötzlich einen höheren Zusammenhang erkennen; förderlich, wenn wir zumindest anerkennen müssen, dass unser Leben sonst einen ganz anderen, in der Rückschau unerwünschten Verlauf genommen hätte. Später fällt es uns daher oft leichter, uns mit dem Ereignis zu versöhnen. Im Moment des Geschehens erleben wir dagegen meist Hilflosigkeit, Ohnmacht, Angst oder Verwirrung. Trikline Heilsteine ermöglichen schon in der gegebenen Situation, einen anderen Standpunkt einzunehmen und das Ereignis von einer höheren Warte aus zu betrachten. Sie helfen Schicksalsschläge besser zu verkraften (Rhodonit), mindern so das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht und führen aus der "Opferhaltung" heraus (Türkis). Verwirrung löst sich auf, klares Denken stellt sich wieder ein und Ängste werden abgebaut (Larimar). Dadurch gewinnen wir wieder Zuversicht und Selbstvertrauen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und meistern zu können (Sonnenstein). Aus dieser gestärkten Haltung heraus entfalten sich die hellen Sinne (Larimar) sowie viele Fähigkeiten, die wir als Potential schon immer in uns trugen, die wir nun jedoch mit neuem Mut umzusetzen beginnen (Sonnenstein). Unser Horizont erweitert sich und wir erkennen uns selbst im scheinbar zufälligen Geschehen unseres Lebens.
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Amorph: Freiheit "Freedom‘s just another word for nothing left to loose…" ("Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts mehr zu verlieren hat ...") sang Janis Joplin mit beeindruckendem Blues in dem Song "Me and Bobby McGhee" – und brachte damit das Lebensgefühl einer ganzen Generation zum Ausdruck. Die 60er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts führten einen bemerkenswerten geistigen Wandel herbei: Nach einer Zeit, in der vor allem das Anhäufen irdisch-materieller Güter, Geld, Besitz und Wohlstand zum wesentlichen Ziel des Daseins erklärt worden war, tauchten nun plötzlich Fragen nach geistigen Werten, Bewusstseinserweiterung und vor allem Freiheit wieder auf. Man wollte sich nicht in die Sachzwänge einer wohlhabenden, aber sinnentleerten Gesellschaft begeben, in das Korsett von Etikette und (falscher) Moral. Dieser Freiheitsdrang brachte eine Bewegung in Gang, die bis heute anhält, auch wenn die langen Haare und bunten Hippie-Kleider der 60er längst wieder verschwunden sind. Die Frage nach Sinn und Freiheit brachte nicht zuletzt viele Therapien und die gesamte moderne Form der Esoterik hervor. Wenn wir uns unfrei fühlen, ist "Freiheit" zunächst die Befreiung aus Zwängen, Unterdrückung und einengenden Strukturen. Dieser Wunsch nach "Freiheit von…" ist eine starke Motivation, gegen etwas zu kämpfen, sich von Vergangenem loszusagen und Begrenzungen zu überwinden. So entsteht tatsächlich ein Freiraum – der nun jedoch wieder gefüllt werden will, denn sonst entstehen Leere, Haltlosigkeit und Chaos. Zustände, mit denen wir uns ebenfalls auf Dauer nicht anfreunden wollen. Über diesen Punkt der Leere führt die Betrachtung "Freiheit für…" hinaus, indem wir Freiheit anstreben, um tätig werden zu können, Ideale zu verwirklichen, unser eigenes "Lebensspiel" mit Genuss und Würde zu spielen. Dadurch verbinden sich Freiheit und Sinn zu einem freudigen, kreativen Dasein im Hier und Jetzt. Amorphe Edelsteine und bestimmte Bach-Blüten können uns helfen, selbst von existenzieller Angst (Obsidian), Zwang, Unterdrückung, Hoffnungslosigkeit (Gagat) und anderen einengenden Lebensumständen frei zu werden, und gleichzeitig auch anderen diese Freiheit zuzugestehen (Bernstein). Darüber hinaus fördern sie die "Freiheit für…", d.h. Kreativität und Lebensfreude sowie die Fähigkeit, geistig im Hier und Jetzt zu verweilen (Moldavit). Denn nur wenn wir tatsächlich im Hier und Jetzt sind, können wir alle Facetten unseres Lebens mit allen Sinnen wahrnehmen, annehmen und intensiv durchleben (Edelopal). Dadurch wird unser Leben nicht nur frei, sondern auch vielseitig, bunt und lebenswert.
Hilfe im Leben Die Kristall- und Lebensstrukturen, wie sie auf den vorausgegangenen Seiten beschrieben wurden, können auf mehrfache Weise eine Hilfe im Leben sein. Zunächst trägt allein die Erkenntnis unserer (momentanen!) Natur dazu bei, Situationen, Entscheidungen oder (scheinbare) Zwänge aus einer höheren Warte zu betrachten sowie ggf. neu zu überdenken und zu verändern. "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung" sagt das Sprichwort völlig zu Recht, denn jede wirkliche Erkenntnis bringt zugleich Freiheit und Ordnung ins Leben. Darüber hinaus wird deutlich, welche Heilsteine uns derzeit im Leben unterstützen können. Hierbei ist wichtig, zu unterscheiden, ob wir konkrete Probleme lösen wollen, die uns aufgrund einer bestimmten Lebensstruktur entstanden sind – dies wäre ein Heilungsprozess – oder ob wir eigentlich zufrieden mit unserem Leben sind und dennoch nach einer Erweiterung oder Vertiefung unserer Fähigkeiten streben – dies wäre ein Lernprozess. Da unsere inneren Voraussetzungen bei Heilungs- und Lernprozessen völlig verschieden sind, kommt die Wirkung der Kristallstrukturen hier auch unterschiedlich zum Tragen: Bei einem Heilungsprozess körperlicher oder seelischer Art streben wir eine Problem-Lösung, also eine Auflösung an. Wir wollen etwas (das Problem und seine Ursache) aus unserem Leben verabschieden. Dazu gilt es jedoch, unser Leben selbst, d.h. unsere Lebensstruktur so zu verändern, dass jene Muster, die zum bestehenden Problem führten, gewandelt werden, so dass das Problem – bildhaft gesprochen – keinen "Nährboden" mehr in unserem Leben findet. Da es hier also bestehende Betrachtungen, Verhaltensmuster und Lebensstrategien aufzulösen gilt, wirkt auch die Kristallstruktur des passenden Heilsteins entsprechend: Sie wirkt – nach dem homöopathischen Prinzip "Ähnliches heilt Ähnliches" – auflösend auf entsprechende Lebensstrukturen. Wenn wir also einen Heilstein verwenden, dessen Kristallstruktur unserer Lebensstruktur entspricht, so besteht die Heilung in einer Befreiung aus verfestigten Strukturen. Wir haben so die Chance, neu anzufangen und unser Leben neu zu ordnen. Bei einem Lernprozess dagegen streben wir keine Lösung, sondern den Erwerb neuer, bisher nicht vorhandener "Strukturen" an, die sich dann in Form neuer Fähigkeiten äußern. Denken Sie z.B. einmal an die Fähigkeit des Autofahrens: Hier müssen wir uns eine ganze Reihe von Automatismen einprägen, um schließlich mit nur zwei Händen und zwei Füßen ein Lenkrad, ein Gaspedal, zwei Bremsen, eine Kupplung, eine Gangschaltung, den Blinker und mitunter noch weitere Hebel und Schalter bedienen zu können, während wir gerade im dichten Stadtverkehr über drei Spuren nach links wechseln ... Lernen heißt "Strukturen bilden", und aus diesem Grund können Heilsteine mit bestimmten Kristallstrukturen uns dabei helfen, jene Fähigkeiten und Eigenschaften zu erwerben, die uns bisher noch fremd sind. Für einen Lernprozess wählen wir also nicht den Heilstein, der unserer Lebensstruktur ähnelt, sondern den, der jene Strukturen verkörpert, die wir uns aneignen wollen. Hierbei ist jedoch sehr wichtig, zu beachten, dass Heilungsprozesse gegenüber Lernprozessen meist dominieren. Lernen fällt uns schwer, solange ein bestimmtes Problem unsere Aufmerksamkeit bindet. Daher gilt es bei Krankheiten oder drängenden Problemen zunächst, einen passenden Heilstein mit "ähnlicher Struktur" zu finden, um Gesundheit und Wohlbefinden wieder herzustellen. Ist dieses Ziel erreicht (oder bereits gegeben), können Lernsteine dann im Anschluss dabei helfen, uns in vielen Bereichen weiter zu entwickeln.
Literaturempfehlungen:
- Michael Gienger, Die Steinheilkunde, Neue Erde, Saarbrücken 1995.
Ein Handbuch mit umfangreichen Beschreibungen zur Wirkung jeder Kristallstruktur und mit sehr schönen Darstellungen der einzelnen Heilsteine in Wort und Bild.
- Michael Gienger, Luna S. Miesala-Sellin, Stein und Blüte, Neue Erde, Saarbrücken 2000.
Hier werden die Betrachtungen zu den verschiedenen Lebensthemen der Kristallstrukturen erweitert und vertieft. Neben Heilsteinen wird auch die Verwendung passender Bach-Blüten besprochen.
- Cairn Elen Lebensschule, Steinheilkunde – Ursprung und Entwicklung ..., Neue Erde, Saarbrücken 1999.
Ein kleiner, aber lesenswerter Leitfaden zur Geschichte, aktuellen Situation und Praxis der Steinheilkunde. Sehr empfehlenswert!
Steinheilkunde-Forschungsgruppen:
- Steinheilkunde e.V.
Ludwig-Thoma-Straße 26 82178 Puchheim Tel.: 089 - 80078500 Fax: 089 - 89027116
Wenn Sie an einer Steinheilkunde-Forschungsgruppe teilnehmen oder weitere Informationen zur Steinheilkunde bekommen möchten, wenden Sie sich bitte an den Steinheilkunde e.V.
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